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Gast





Schulmedizin kontra alternativer Heilmethoden
Verfasst am: 21.10.2006, 18:20


So, hier folgt der Rest aus dem Rheumabuch,
über unkonventionelle Therapiemethoden.

Auszug aus dem Buch über Pflanzenheilkunde:

Wird von der Schulmedizin schon seit langer Zeit mit in ihre Heilmittel einbezogen. Weihrauch und Brennessel beeinflussen entzündungsfördende
Stoffe. Boswelliensäuren (Weihrauch) hemmen die Leukotrienentstehung.
Leukotriene wirken ebenso wie die Prostaglandine entzündungsfördernd. Bisherige Untersuchungen haben jedoch keine Vorteile gegenüber Placebo
gezeigt.

Was haben die denn dann getestet und bei wem. Erst senkt es die Leukotrienentstehung und wenn es wirkt ist es Einbildung...???

Es geht dann weiter mit Pflanzliche Heilmittel schaden meist nicht, sondern
unterstützen die Gesundheit und helfen gegen kleinere Übel. Gegen ernsthafte Erkrankungen können sie aber nichts ausrichten.

Das würde von uns auch kein vernünftiger Moderator behaupten, aber genauso wenig können diese verdammten Medikamente unsere Krankheit
oder überhaupt eine Krankheit alleine heilen.

Eins haben alle Rheumaerkrankungen gemeinsam, eine Entzündung der Gelenkinnenhaut. Dazu werde ich bald einen Thread schreiben, welche Mittel schon vor vielen Jahren erfolgreich getestet wurden, um die Gelenkinnenhaut zum Abschwellen zu bringen.

Ich erwähne jetzt noch die besten Mittel aus dem Buch, die nur bei Spinnern, Quacksalbern und Sektierer wirken dürften:

Akupunktur,Vit.C,Enzyme,Homöopathie,Jodbäder,Muschelextrakt, Teufelkralle, Weihrauch, Zinkpäparate u. noch viele andere.

Also Ulli + Al ich muß mir die Wirkung von den Grünlippmuscheln echt eingebildet haben, auch das ich das Knacken meines Knies nicht mehr hören konnte. Naja vielleicht hab ich es auch noch an den Ohren, wer weiß.

Ich hoffe ich bin jetzt meinen Frust los geworden.

Gruß Gerd







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Cp festgestellt 01/2006 Beschwerden schon länger,
3x6 Lachsölkapseln,2x1 Zink 50mg,2x2 Selen, 3x2 Vit.E,1x Chrom 200,2x2 Mariendistel,2x1 Multivitamin time-release,12-18 Gr.Vit.C über den Tag verteilt.Folsäure 1200qu,2 Kürbiskapsel




_________________
 
Gast






Verfasst am: 21.10.2006, 18:45


Gerd,

danke für diese Aufklärung,
1) mach Dir keinen Frust
2) wir können die böse Pharma-Welt da draußen nicht ändern und niemand bekehren.
3) wir kümmern uns am besten um uns selber und um einander, damit WIR wieder gesund werden. Der Rest (der Welt) kann uns doch egal sein.
4) Buch über unsere Erfahrungen.... damit wir dann mal berühmt werden und
die Patienten was interessantes zu lesen haben!

LG
Kerstin


____________________________________

Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.


 
Gast






Verfasst am: 23.10.2006, 07:58


Hi Kerstin,
ein Mittel stand nicht auf der negativ Liste im Fachbuch undzwar die Omega-3 Fettsäuren = Fisch oder Lachsöl.

Warum, dass kann ich ganz genau beantworten, weil es hier nämlich weltweit anerkannte Studien gibt, die kein Fachmann in Zweifel ziehen kann, ohne blöd dazustehen.

Aber der Seitenhieb erfolgt auf eine ganz andere Art und Weise.

Das Eskimos und Schwarze (die auf dem Land leben) häh...wo leben die
denn sonst..., haben nachweislich kein Rheuma, wenn sie sich traditionel wie Ihre Vorfahren ernähren.

Erklärung aus dem Buch:

Das ist reiner Zufall, das die zwei Bevölkerungsgruppen keinerlei Rheuma
Erkrankungen aufweisen.

Das nenne ich mal eine Echte Wissenschaftliche Aussage...!

Die Fachleute haben anscheinend vergessen, das ca. 80% Aller Erkrankungen durch Ernährungsfehler ausgelöst werden.

Die Umweltfaktoren gehören natürlich auch noch dazu.

Darüber verfasse ich gerade einen neuen Beitrag.

Gruß Gerd





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Gast






Verfasst am: 23.10.2006, 08:24



Zitat:
 
Gast






Verfasst am: 23.10.2006, 09:14


Hi Kerstin,
die Fachzeitschrift Geo hat mal einen ausfürlichen Bericht über die Ernährungsgewohnheiten weltweit veröffentlicht.

Habe ich auf zahlreichen pdf Dateien vorliegen.

Kurzfazit war: Das alle Naturvölker wie Indianer Eskimos und Aborigines
und viele Insulaner, bei westlicher Ernährung, alle krank wurden.

Übergewicht, Diabetis, Rheuma und viele Andere Krankheiten, die vorher
nie eine Rolle gespielt haben, waren jetzt an der Tagesordnung.

Deshalb hat die Gesundheitsministerin von Australien für die Ureinwohner
jetzt erst dafür gesorgt, dass die gentisch bedingten Ernährungsgewohnheiten wieder berücksichtigt werden.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

Gruß Gerd


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Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 09:12


Hi, ich möcht euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.
Also ich hab cP und war bei einer Homoöpathien in Behandlung - Resultat Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen, dann nahm ich Weihrauch - Resultat noch mehr Schmerzen, dann nahm ich Grünlippenmuschel,
basisches Zeugs, Lachsölkapseln, Vitamin E, Katzenkralle, Akupunktur dann alles zusammen - Resultat der größte Schub für mich aller Zeiten, ich konnte nicht mal mehr aufstehen, mich im Bett umdrehen, anziehen usw.
Ich bin zum Arzt gerobbt und hab in angefleht mir zu helfen. Klar hat nicht gleich daß erste Basismedi geholfen, klar hatte und habe ich Nebenwirkungen, ABER ich bin wieder ein Mensch. Ich KANN mich wieder bewegen (bis auf die kaputte Schulter und die kaputten Knie, die mir von den alternativen Heilversuchen geblieben sind), ich KANN wieder arbeiten.
Es geht mir trotz Nebenwirkungen viel, viel, viel besser. Natürlich
nehm ich auch heute noch zusätzlich Vit. E, Calcium, Vit. B, Vit. D, Zink, Selen, Vit. C, Folsäure auf anraten meines Arztes. Aber ohne Schulmedizin ging es mir heute bei weitem schlechter.
Ich denke, daß beides seine Berechtigung hat. Das das Alternative ohne die Schulmedizin nicht auskommt und umgekehrt ebenso.
Sister
 
Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 09:25


Hallo,
da hast Du ein wahres Wort gesprochen.

Wovor ich mich nur hüten muß - der Schulmedizin zu leichtfertig zu trauen und "alles zu schlucken" was mir der Arzt erzählt oder verschreibt.

Ich denke Wachsamkeit ist gefragt und Eigenverantwortung. Aber nur wenn man über die mögl. Nachteile informiert ist, kann man sich auch entsprechend verhalten.

Ich lese z B immer "gerne" die Beipackzettel. Schon 2 x habe ich ein Medikament zusätzlich wegen anderer Beschwerden bekommen, welches sich mit bestehender Basis/Kortison-Therapie nicht vertrug.... mit den Nebenwirkungen mußte ich mich auseinander setzen. Habe DANACH erst den Beipackzettel gelesen und die Erklärung dafür gefunden. Sowas passiert mir so schnell nicht wieder.

Was ich gut finde ist, dass beim V.-L. keine Unverträglichkeiten auftreten. Also, aus meiner Sicht, sind die Risiken kleiner, dass ich meinen Körper mit Chemie vergifte und die Langzeitfolgen.

Eigentlich wollte ich 90 Jahre alt werden - oder so - jedenfalls möchte ich nicht im Rollstuhl landen wegen brüchiger Knochen als Folge von Cortison und MTX. Möchte mich noch möglichst lange gut bewegen können, mit oder ohne Schulmedizin oder Naturmedizin.

Die beiden ergänzen sich!

LG
Kerstin


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Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 09:34


Hallo Sister,
ich möchte dich hiermit erstmal begrüßen und freue mich wenn dir die
Medikamente geholfen habe.

Es gibt nichts schöneres wenn der Schmerz nachläßt...!!!

Das merke ich immer dann, wenn ich Migräne habe.

Ich habe in meinem Beitrag mit keinem Satz erwähnt, dass es auch komplett ohne Medikamente geht...!

Bei den Wenigen, wo das vielleicht klappt, können sich freuen, mir ist nur
das Verharmlosen der Nebenwirkungen sauer aufgestoßen.

Desweiteren ärgert mich noch bei den Ärzten, dass keiner daraufhin weißt, wenn möglich, die Leber + Nieren zu schützen.

Aber darüber ist hier schon genug gepostet worden.

Gruß Gerd


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Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 09:47



Zitat:
 
Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 09:50



Zitat:
 
Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 11:44


Hallo, danke für die Begrüßung
@ Kerstin

Zitat:
 
Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 12:02


Hallo Sister,

stimme Dir zu ... Du hast ja einen super Arzt, den hat nicht jeder. Ich hatte Pech mit einem Rheumatologen in Osnabrück, damit fing es schon an... bis bei mir mal die Diagnose fest stand usw. und dann noch "Versuchskaninchen" spielen mit Quensyl, das nach Meinung meiner jetzigen Ärztin gar nicht wirkt. Naja, seit dem nehme ich MTX. Aber sie hat mich NICHT über die Risiken aufgeklärt.

Aber wozu kann man lesen, der Beipackzettel ist ja dafür da, nur kriegt man den erst in die Hände, nachdem man das Zeug geholt hat. Gerne hätte ich da noch eine Bedenkzeit gehabt, ob ich diese Richtung gehen will oder lieber was ganz anderes ausprobieren.

Dafür weiß ich inzwischen, dass es auch andere Wege gegeben HÄTTE.... Schade, dass es damals nicht der Fall war.

So hoffe ich, dass mögl. viele den Weg hierher finden, denn ich werde versuchen, die alternativen Mögilchkeiten nach und nach hier vorzustellen.

LG
Kerstin



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Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 12:17


Hallo Kerstin,
das tut mir echt leid für Dich. Da bin ich doch gleich nochmal so froh das ich einen tollen Arzt habe. Ja Versuchskaninchen sind wir wohl.
Ich hatte vor MTX auch zwei andere Medis, welche aber nach sehr kurzer Zeit, das 1. nach 6 Wochen und das 2. nach 3 Monaten abgesetzt wurde,.
Mein "Betreuer" hat mir vorher immer genau das Medi erklärt, mir einen 4 A4 Seiten-Text mit Erklärungen über Wirkung und Nebenwirkungen mitgegeben und mir die Entscheidung nach einem nochmaligen Gespräch überlassen. Er hat mir auch gesagt, daß man leider nicht vorher sagen kann wie es bei mir wirken wird. Wenn die Forschung schon weiter wäre, könnte man anhand einer Gen-Analyse genau feststellen welches Medi ideal für mich wäre, das waren seine Worte. Ich hab auch sehr engmaschige Kontrollen.
Ich möcht jetzt auch nicht MTX in den Himmel heben, natürlich ist das kein Bonbon und auch ich kämpfe am nächsten Tag mit vermehrter Müdigkeit. Aber trotzdem bin ich froh, daß es MTX gibt, denn wenn ich daran denk, wie es mir früher ging "schauder"
Leider glauben manche Ärzte sie seien "Götter in weiß", manchmal liegt es glaub ich aber auch am Patienten. Ich als Patient bestimme, Ich als Patient hab Rechte, es ist mein Körper und mein Leben der Arzt ist "nur" Dienstleister und für mein Wohlbefinden zuständig. Darüber sollte viel mehr aufgeklärt werden, da hast du recht.
Liebe Grüße
Sister


 
Gast






Verfasst am: 24.10.2006, 14:38


Hallo Sister,
begrüße Dich hier im Forum recht herzlich.
Habe Deine Postings mit der markanten Federführung gelesen und habe nichts draufzusetzen,denn es entspricht meiner Meinung. Es ist absolut misslich, wenn es mit dem Rheuma heftig beginnt, dann mit Pflänzchen dagegen zu halten. Ich denke,dass das nur nach hinten losgehen kann. Wenn man jedoch den ersten Weg der Schulmedizin gegangen ist und sich an die neue Lebenssituation gewöhnen konnte, besteht die Möglichkeit sich nach anderen Wegen umzuschauen.
Dieses wollen wir alle gemeinsam versuchen und da ist UNS jeder abwägige Gedanke nur recht, denn es besteht immer die Möglichkeit,dass jemand die Information liest und demjenigen auf seinem weiteren Lebenslauf hilft.Und so kommt der Eine o.Andere ein Schrittchen weiter.
Ich grüße Dich Uli



____________________________________

cP/Arthrose



_________________


 
Gast






Verfasst am: 25.10.2006, 05:02



Hi Ullii,
danke für deine Begrüßung. Kann Dir nur zustimmen.
Bin für jede neue Info offen.
Lg

 
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Tags: lachsölkapseln, kürbiskapsel, schulmedizin

 
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