da ich nun durch Recherchen im Internet auf erschreckende Nebenwirkugnen von MTX gestossen bin, wollte ich hier mal den Anfang machen mit einem Thread über MTX.
Ich selbst nehme MTX seit ca 2 Jahren aber ohne Cortison (zw. 20 und 5 mg) ging es nicht. Cortison und MTX können beide eine Osteoporose hervor rufen.
Da MTX und Cortison zusammen die Symptome nicht unterdrücken konnten, nahm ich auch noch Diclo und Ibu zusätzlich. Diese beiden können schwere Nebenwirkungen (Magendurchbruch = tödlich) hervorrufen. Links liefere ich nach - aber ich werde wohl noch ein neues Thema aufmachen über NSAR.
Aufgrund der mögl. Nebenwirkungen von MTX habe ich Sulfasalazin ausprobiert, ging aber auch nicht von den Symptomen her. Hatte bei mir keine Wirkung bzw. ich war wohl zu ungeduldig.
Konkret ergaben sich bei mir an Nebenwirkungen von MTX bisher: _________________
Gast
Verfasst am: 21.10.2006, 16:16
Unter 15 mg MTX/Woche in Tabletenform ging es mir megamäßig schlecht:
Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Nervosität, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen. ....
Seit ein paar Tagen achte ich auf Vitamin-B-Einnahme (u.a.) und es geht mir schon wesentlich besser.
MTX greift definitiv die Nerven an - also ziemlich "gefährlich" - ich glaube sogar, dass Alzheimer dann später dazu gekommen wäre .... ob es dazu schon Untersuchungen gibt? - Zusammenhang zwischen MTX als Basismedikation bei Rheuma und Auftreten von Alzheimer im Alter? Bei manchen tritt Alzheimer schon wesentlich früher auf - s. R.-O. Forum, das ist voll von "Patienten".
Meine tägl. Vitamin-Dosis habe ich unter der Überschrift
Rheuma und Ernährung / Entzündungshemmende Ernährung, eine umfassende Liste ...
veröffentlicht.
LG
Kerstin
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
Gast
Verfasst am: 21.10.2006, 18:23
UND ICH HATTE RECHT MIT MEINER VERMUTUNG. Dieser Artikel stammt aus dem Jahre 1989!
Gast
Verfasst am: 22.10.2006, 05:44
Herzkrankheiten ... durch erhöhten Homecystein-Spiegel nach Einnahme von MTX ausgelöst:
Zitat:
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 12:35
Hallo,
soweit ich weiß, ist das Risiko der Kombination MTX mit Ibuprofen bekannt.
Meine freundliche Apothekerin hat mich ausdrücklich darauf hingewiesen, daß mindestens 24 vor und nach der MTX-Gabe keine Ibus genommen werden dürfen. Die Nebenwirkungen sind ansonsten übel. Recht hat Sie, hätte mir ja auch mal früher jemand sagen können ...
Um das Risiko bei einer Einnahme von NSAR und Cortison - unabhängig vom MTX zu minimieren, kann ich jedem nur empfehlen, einen Magenschutz zu nehmen ... auch das hab ich erst schmerzhaft lernen müssen.
Aber unter Neachtung dieser beiden Punkte geht es mir, auch mit MTX, sehr gut, und ich hoffe, daß das noch lange so bleibt!
Hallo cP-Betroffener,
herzlich willkommen im Forum.
Du hast natürlich völlig recht, man soll 24 Std davor und 24 Std nach Einnahme von MTX keine NSAR nehmen, so kenne ich das auch. Aber was macht man, wenn man dann - unmittelbar vor der MTX-Einnahme - eigentlich ziemliche Schmerzen hat und sie nicht nehmen darf. Das finde ich ziemlich tragisch. Vielleicht macht man es doch - entweder aus Vergesslichkeit oder weil man es nicht mehr aushält?
Da kommt wieder mein "geliebtes" Vektor-Lycopin ins Spiel mit der Magenschutz-Komponente Lakritz. Die das Mittel erfunden haben, haben sich bestimmt was dabei gedacht. Und das kann ich immer nehmen, da pflanzlich.
Ich habe übrigens schon seit 2 Tagen nichts mehr genommen, da ich nun mal schauen wollte, ob es einen Langzeit-Effekt gibt bei V.-L. Bisher ging's mir gut. Wenn's wieder schlimmer wird, hole ich mir die nächste Packung.
LG
und Dir auch noch einen schönen Tag.
Kerstin
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Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 13:02
Hallo Kerstin,
da bin ich ja mal gespannt, wie lange die Wirkung des VL anhält ...
Was Schmerzmittel betrifft: es hat im Laufe der Zeit eine Reihe von Alternativen zum Ibu gegeben, unter anderem, weil das Ibu selber (bei bis zu 2.400 mg/d) Nebenwirkungen im Bereich der Nerven zeigte.
Was ich recht gut vertragen habe, auch wenn es nicht ganz so starkt wirkte, wie das Ibu, war Katadolon ... und da hatte ich auch keine Probleme mit einer Verstärkung der MTX-NW.
Wenn es wirklich schlimm war, dann hab ich mir mit Tramadol-Tropfen geholfen. Tropfen wirken zwar nicht so gleichmäßig, aber ich kann mit der niedrigstmöglichen Dosis arbeiten ...
Hinsichtlich des Folsäure-MTX-Verhältnisses gehen die Meinungen auseinander ... der eine Arzt empfieht 5 mg Folsäure, egal vieviel MTX Du nimmst, der andere ein Verhältnis von 1 zu 1 ...
Im Grund merkt man aber recht schnell (vor allem an den Schleimhäuten), ob man zuwenig oder genug Folsäure nimmt ... und wenn es halt zu wenig ist, dann darf den Docs auch mal auf die Finger geklopft werden.
Es gibt bei der 1:1-Methode auch noch zwei Varianten: die volle Dosis 48 Stunden nach dem MTX, oder aber über 3 Tage verteilt jeweils ein Drittel, beginnend 24 Stunden nach dem MTX ... ist sicher auch ein Teil Geschmacksache.
Eine Nebenwirkung habe ich noch vergessen, die aber bei vielen auftritt: nämlich Verlust der Libido. Das ist ja nicht unerheblich, wenngleich ein bißchen ein Tabu-Thema. Habe gelesen, dass Vit. E dagegen hilft und muß sagen, seit ich die vielen versch. Vitamine plus Omega3 zu mir nehme, geht es mir besser stimmungsmäßig und habe auch das Gefühl, dass die Libido zurück ist.
Das hängt eben stark miteinander zusammen, das Krankheitsgefühl und die Müdigkeit bei MTX macht nicht grad Lust. Hingegen wenn man sich kraftvoll und gesund fühlt und die positiven Gedanken zurück kommen, ist die Lust auch wieder da.
LG
Kerstin
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