Bin noch ein absolutes Greenhorn was Rheuma angeht, hab mein Diagnose erst seit ein paar Wochen und auch erst seit ein paar Monaten überhaupt Schmerzen.
Nun habe ich vor ein paar Tagen morgens mit 20 mg Prednisolon angefangen und bin von der Wirkung nicht so begeistert. Gegen Abend werden die Schmerzen wieder stärker und die Füße schwellen an.
Meine Ärztin meinte jetzt ich würde zuviel trinken und sollte auf 1,5 l am Tag reduzieren, was ich besonders schwer finde, weil ich es mir mühsam antrainiert habe und ich mich damit eigentlich ganz gut fühle.
In Anbetracht der Tatsache, dass ich nächste Woche mit MTX anfange, denke ich ist es auch ok viel zu trinken! Oder?
Gibt es jemanden von Euch, der/die davon was gehört hat, dass wenig trinken gut sein soll bei Cortisoneinnahme.
Sprecht Ihr eigentlich immer alles und jeden Schritt, gerade bei Kortison, mit Euren Ärzten ab, oder geht Ihr auch mal selber hoch und runter in der Dosierung?
Greets from HH, Sabrina
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Gast
Verfasst am: 11.01.2007, 13:45
Hallo Sabrina,
ich habe nur kurze Zeit Kortison genommen, weil ich es nicht vertragen habe, hatte üble Nebenwirkungen.
Mir hat keiner empfohlen weniger zu trinken.
Wie ich hier auch schon ins Forum geschrieben habe, sollte man ca. 1 Liter
pro 20 Kg Körpergewicht täglich trinken.
Das sind bei mir bei 70 Kg ca. 3,5 Liter, ansonsten werden die Nieren zu stark mit den Nebenwirkungen der Medikamente belastet, so meine Erfahrung. (vorallem bei MTX)
Der Wasserverbrauch ist ja auch noch abhängig von der körperlichen oder sportlichen Betätigung.
Also vom Verstand her kann ich solche Äußerungen nicht nachvoll ziehen.
Daher werde ich bei meinem Dock mal nachfragen, was der dazu meint.
Du kannst es ja mal testweise ausprobieren, ob es mit 1,5 Liter besser wird.
Keiner kennt deinen Körper besser als du selber.
Gruß Gerd
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Cp festgestellt 01/2006 Beschwerden schon länger,
3x6 Lachsölkapseln,2x1 Zink 50mg,2x2 Selen, 3x2 Vit.E,1x Chrom 200,2x2 Mariendistel,2x1 Multivitamin time-release,12-18 Gr.Vit.C über den Tag verteilt.Folsäure 1200qu,2 Kürbiskapsel
Gast
Verfasst am: 11.01.2007, 14:06
Hi Sabrina,
noch was Wichtiges bevor du mit MTX anfängst, laß dir ein Blutbild machen mit allen Werten, nur so kannst du feststellen wenn sich deine Leberwerte verschlechtern und vorallem laß dir immer eine Kopie mitgeben.
Ich lasse alle 3 Monate mein Blut testen und habe seit Jahren alle Ergebnisse zu Hause, nur so hat man selber eine kleine Kontrolle über den Werdegang seiner Krankheit.
Zu diesem Zweck habe ich mir auch ein Buch über Laborwerte zugelegt.
Bei MTX solltest du ohne deinen Dock keine Experimente mit der Dosierung machen...!!!
Bei Kerstin hatten sich die Leberwerte zeitweise stark verschlechtert durch
MTX. (siehe auch Thread MTX + biochem.Individualität)
Gerd
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Cp festgestellt 01/2006 Beschwerden schon länger,
3x6 Lachsölkapseln,2x1 Zink 50mg,2x2 Selen, 3x2 Vit.E,1x Chrom 200,2x2 Mariendistel,2x1 Multivitamin time-release,12-18 Gr.Vit.C über den Tag verteilt.Folsäure 1200qu,2 Kürbiskapsel
Gast
Verfasst am: 11.01.2007, 14:29
Hallo Sabrina,
ich freue mich, dass Du Dich hier gemeldet hast und hoffe Du findest viele Erkenntnisse für Dich.
Mit Kortison habe ich ehrlich gesagt selbst experimentiert. Hatte das Gefühl, dass die Ärzte auch nichts anderes machen oder dass sogar im Netz aktuellere und bessere Information erhältlich ist, z B dass man Cortison anders auslaufen lassen muß, nämlich die Intervalle müssen immer länger werden, Beispiel: 20 mg 2 Wochen, 10 mg 4 Wochen 15 mg 6 Wochen usw. (Kein Anspruch auf Vollständigkeit). Mir ist aufgefallen, dass ich immer wenn ich bei 5 mg war, die Schmerzen wieder unerträglich wurden. Nun komme ich aber ganz ohne aus, habe MTX stattdessen erhöht von 10 auf 15 mg.
Ich habe bis zu 40 mg Cortison am Tag genommen, aber das war bißchen viel - auf Anraten eines Arztes. Auf meinen Einwand, dass ich dann Herzrasen bekomme meinte er so sinngemäß, dass ich wohl sehr "empfindlich" bin.
Von den Reaktionen der Ärzte entnehme ich, dass ich selber es besser beurteilen kann, ab wann eine Dosis schädlich ist... aber das ist nur MEINE Meinung.
Cortison nimmt man im allgmenen morgens, nur ein Arzt hat mir bisher geraten, die Dosis auf morgens und abends zu verteilen, ich glaube es war abends aber weniger als morgens.
Du siehst, dass Du so viele Antworten bekommst wie Du Fragen stellst. Die Standardantwort war : wenn's Rheuma schlechter wird, Dosis erhöhen. Das habe ich dann auch später eigenmächtig gemacht, bei mir langten aber im allgemeinen 20 mg.
Wichtig wäre noch, dass Du bei einer Dosis von 7,5 mg und drüber unbedingt Calcium-D3-Tabl. nehmen mußt auf Kassenrezept. Das habe ich teils nicht gemacht, da ich das nicht wußte, dass man da ein Anrecht drauf hat und ich ja oft selbst die Dosis erhöht habe und dies ohne Absprache mit meinem Arzt, ist aber auch zweifelhaft, ob er dran gedacht hätte.
Wenn Du gleichzeitig MTX nimmst (wirkt nach ca 4-6 Wochen), MUSST Du unbedingt viel trinken wegen der Gefahr des Nierenversagens. Das stimmt laut Info im Netz.
Ich denke Deine Ärztin meinte, dass man so aufgeschwemmt wird, wenn man Cortison nimmt, aber mir wurde gesagt, ich soll SALZ reduzieren, nicht Wasser. Ich hatte Glück, dass ich nicht so stark aufgeschwemmt war, trotzdem bin ich jetzt - nachdem ich das Cortison abgesetzt habe vor 10 Monaten - etwas hohlwangig geworden im Vergleich zu vorher.
Sowohl MTX und Cortison verursachen Osteoporose und man muß sich entsprechend Phosphat-arm und Calcium-reich ernähren und viel bewegen.
LG
Kerstin
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
Gast
Verfasst am: 11.01.2007, 14:31
PS: gegen geschwollene Füße versuche mal zusätzlich Quark-Packungen und Coldpacks wenn Du es Dir erlauben kannst - sprich wenn Du nicht arbeiten mußt.
Quark soll man auf die Haut streichen und was drum wickeln bis das warm wird und dann den Quark austauschen.
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
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Gast
Verfasst am: 13.01.2007, 05:08
Hey,
vielen Dank für Eure Antworten. Hab mich ganz brav dran gehalten und hab' nix eigenmächtiges unternommen.
Das mit den Quarkpackungen kenne ich sonst nur von Sonnenbränden, hilft aber auch hier - super Tip!
Die Schwellungen sind zurückgegangen und die Schmerzen auch - war aber 'ne ganz schöne Schweinerei.
Jetzt hab ich erstmal Bammel vor morgen, da beginnt die MTX-Therapie. Ich hab' jetzt aber schon so viel von anderen Leuten gelesen, denen es ganz gut damit geht und die Nebenwirkungen sich dann letztendlich auch in Grenzen halten, ich hoffe mal, dass ich dann auch zu diesem erlesenen Kreise gehöre.