Irreführende Information auf Rheuma-Online Verfasst am: 22.10.2006, 04:22
Ich habe jetzt diverse Fehlinformationen/Falschinformation - bewußtes oder unbewußtes Weglassen von Information - auf Rheuma-Online festgestellt und werde diese hier nach und nach auflisten - so kann jeder Leser sich ein Urteil bilden, ob er Rheuma-Online.de noch über den Weg traut oder nicht.
1) die pauschale Aussage: Wir brauchen keine zusätzlichen Vitamine, da es in Deutschland praktisch keinen Vitamin-Mangel gibt.
(12.2.2006, Dipl.oec.troph. Elke Gurschke)
Dabei fällt folgendes auf:
1) Der Bericht beruft sich auf ein Forschungsergebnis aus den 80er Jahren, also genau 20 Jahre alt. Was soll das? Gibt es keine aktuelleren Forschungen zum Thema Vitamine? Doch, aber die sind den Betreibern von R.-O. wohl zu unbequem, vielleicht sagen sie ja das Gegenteil aus???
2) Es gibt in dem Bericht keinen Bezug zu Rheuma oder chronisch kranken Personen. Dieser Bericht von Frau Gurschke ist sehr allgemein gehalten und enthält als besondere Gruppen nur Schwangere, Ältere, Kinder.
Wo sind die Sportler und chronisch Kranken, die ein Vitamin- und/oder Mineral-Defizit bzw einen höheren Bedarf haben?
Da die Webseite Rheuma-Online genannt wird, kann man wohl verlangen, dass man sich spezifisch auch mal mit Rheuma-Kranken befaßt.
Der Gipfel ist eine Verlinkung von Evelyn alias Lilly auf diesen Bericht in dem Thread über Vektor-Lycopin. Nach der sinngemäßen Bemerkung von Lilly "Wir brauchen keine Nahrungsergänzungsmittel (= Vitamine, Calcium, Omega 3, Vitamin E!!! Anm. Admin)" wurde der Thread geschlossen und man kann nichts mehr drauf erwidern. Eine Gegendarstellung wäre fällig gewesen.
edit: Es wird also alles "nachgeplappert" was von Doc Langer kommt, ohne den Sinn zu überprüfen? Meine Damen und Herren, Sie haben doch einen Kopf zum DENKEN.
Den wirklich neuesten Stand der Forschung finden Sie doch überall im Netz z B auf der Webseite der Habichtswaldklinik, hier im Forum verlinkt! Bitte Suchfunktion benutzen.
Es freut mich, dass dieser Thread so viel Interesse gefunden hat. _________________
Gast
Verfasst am: 22.10.2006, 04:52
Fehlinformation:
"Rheuma (rheumatoide Arthitis / cP) wird NICHT durch psychischen Stress verursacht bzw. ausgelöst."
Hier wird ein von aussen plötzlich auftretendes Erlebnis wie Kindstot - Verlust eines Angehörigen mit psychischem Stress gleichgesetzt.
Ein Mangel an Zunahme von Rheumafällen in Familien mit so einem tragischen Zwischenfall im Vergleich zu "normalen" Familien wird als Grund angeführt, dass RA / cP nicht durch Stress ausgelöst wird.
Ich gehe mal davon aus, dass Familien, in denen so etwas passiert normalerweise "gesund" sind. Ein plötzlich auftretender Verlust ist traumatisch, aber es geht keine lang-anhaltende psychische "Schädigung" voran. Ein Tauma wie dieses wird verarbeitet.
Meine persönliche Meinung:
Diese Untersuchung aus Dänemark besagt zwar, dass sich Rheumafälle in solchen Familien nicht häufen, aber es läßt nicht den Umkehrschluss zu, dass psych. Stress keine Ursache von Krankheit ist.
Die Untersuchung aus Dänemark läßt keine Rückschlüsse zu, was passiert, wenn z B Menschen, die ihr Leben lang gemobbt worden sind, dadurch psychische Probleme haben, die in der Kindheit begannen = Unterdrückung, mangelndes Selbstbewußtsein.
Was passiert, wenn so ein durch Dauerstress "vorgeschädigter" Mensch sich plötzlich mit einer starken zusätzlicen psychischen Stress-Situation wie Ärger mit dem Partner /Scheidung, Ärger mit dem Chef, Verlust des Arbeitsplatzes und dem Gefühl der Machtlosigkeit konfrontiert wird?
- Es wird in der offiziellen Information auf R.-O. (d. h. vom Team um Priv Doz Dr med Langer) völlig ignoriert, dass viele Patienten im Forum berichten, dass ein neuer Schub durch Stress ausgelöst wird.
- Ferner fällt auf, dass überdurchschnittlich viele Frauen / in Pflegeberufen an dieser Krankheit erkranken (lt einer Foren-Umfrage auf R.-O.). Dies läßt meiner Meinung nach Rückschlüsse zu, dass die Lebenseinstellung oder Einstellung zu Mitmenschen = Aufopferung, für andere da sein - eine Rolle spielt - also die psychische Disposition.
- Ich las in einem Beitrag von einer Rheuma-Patientin, dass sie sich als "cp-Person" bezeichnet, Merkmale typische cp-Person: "kann nicht nein sagen bzw. energisch werden in meinen Belangen"
Gast
Verfasst am: 22.10.2006, 05:14
3. Behauptung auf R.-O.:
"Wenn schon Rheuma, dann wenigstens kein Alzheimer"
Hier wird nur auf NSAR (=cortisonfreie Entzündungshemmer) Ibu und Diclo eingegangen. Diese sollen angeblich Patienten vor Alzheimer schützen.
MTX ist ein Folsäure Antagonist -> Gegenspieler. Folsäure gehört zu den B-Vitaminen. - Nach meinen bisherigen Recherchen im Netz kann Alzheimer durch Langzeit-Einnahme von MTX ausgelöst werden. Dies hat man 1989 bei Laborversuchen mit Ratten festgestellt. Diese Studie habe ich im Thread "MTX Nebenwirkungen" als Zitat eingeblendet.
Nach meinen eigenen Erkenntnissen greift MTX irgendwie in den Vitamin B-Haushalt ein - nur so kann ich den Stress erklären, den ich hatte bevor ich mit der Vitamin-B-Einnahme in Form von Pillen begann. Die Einnahme von Vitamin-B-Pillen vom Aldi sowie Hefetabletten und Weizenkeimen hat bei mir eine wesentliche Besserung gebracht.
Alzheimer ist eine direkte Folge von Vitamin-B-Mangel! (Jopp / Strunz "Die Vitamin-Revolution").
Leider handelt der Artikel in R.-O. einseitig von Ibuprofen und Diclofenac - nicht aber von MTX. Dabei wird völlig ausser acht gelassen, dass MTX in Deutschland das Mittel der Wahl für RA / cP ist und nie/selten Ibuprofen oder Diclofenac allein als Rheuma-Mittel eingesetzt wird, sondern meist in Kombination mit einem Rheuma-Basis-Mittel.
Die Überschrift "Wenn schon Rheuma, dann wenigstens kein Alzheimer" ist also ziemlich gewagt - könnte der Boulevard-Presse entnommen sein - und soll vermutlich den Patienten im Glauben lassen, dass man kein Alzheimer bekommt wenn man schon Rheuma hat und den Patienten damit in Sicherheit wiegen.
Also, die Kernaussage ist meines Erachtens nach: nehmt diese Pillen, denn sie schaden nicht, sondern bringen NUR Nutzen.
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
Gast
Verfasst am: 22.10.2006, 07:55
Hi Kerstin,möchte den Satz bestätigen,wenn man sich in einer Streßmühle befindet,ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß,dass sich Rheumaschübe einstellen.
In der Zeit,wo ich noch OP's ausgestattet habe ging es hoch her mit dem täglichen Druck.Als ich dann mein Leben umstellte,zogen sich auch die Schübe zurück.
Gruß Uli
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cP/Arthrose
Gast
Verfasst am: 22.10.2006, 17:29
Die dänische Untersuchung, die im R. O. zitiert wird und die (kurz gesagt) suggeriert, dass "Stress keine Ursache für RA ist", scheint zumindest von der Untersuchungskonzeption, vom Material und von der Methodik her fragwürdig zu sein.
Die Aussagen sind m. E. nicht schlüssig und können nicht so stehen bleiben.
Zu berücksichtigen ist allgemein zum Thema Stress:
Stress kann das Immunsystem schädigen und die Abwehrfunktion eines Organismus von innen heraus schwächen oder gar umpolen. Dies ist lange bekannt und wird unter Wissenschaftlern fortlaufend mit vielen neuen Aspekten diskutiert. Stress ist mit naturwissenschaftlichen Methoden klar nachprüfbar! Für den Begriff des Stresses gibt es keine einheitliche Definition. Was als Stress erlebt wird, kann individuell ganz unterschiedlich sein - und dies ist der entscheidende Punkt: Man kann nicht alle Menschen "über einen Kamm scheren"! Allgemein kann man sagen, dass Stress für ein Individuum dann entsteht, wenn die Anforderungen aus der Umwelt die eigenen Kräfte/Ressourcen übersteigen. Konflikte, Gewalt und Angst auslösende Situationen werden als Belastung empfunden und resultieren in einem Gefühl des Überfordertseins.
Als mögliche Stressoren kommen dabei äußere Reize bzw. Umweltereignisse in Betracht, deren Eigenschaften und Einwirkungen Störreaktionen auf körperlicher Ebene hervorzurufen.
Folgen von Stress im Körper Die Herzfrequenz steigt, Sauerstoff und Nährstoffe werden tief in die großen Muskeln der Extremitäten gepumpt. Ein schnelles Reagieren z. B. auf einen äußeren Gefahrenreiz wird so möglich. Auch das Gehirn wird mit diesen wichtigen Substanzen versorgt und dadurch fähig, blitzschnell Entscheidungen zu fällen. Die Bronchien dehnen sich aus, das Atemvolumen und die Atemfrequenz nehmen zu und gewährleisten den erhöhten Gasaustausch. Energiereicher Zucker wird für sofortige Leistungen aus der Leber mobilisiert. Alle Sinne sind geschärft.
Bleibt der Stressfaktor bestehen, wird für die Aufrechterhaltung dieses Zustandes Kraft verbraucht. So wird klar, dass es zu einer grundsätzlichen Erschöpfung durch Überforderung kommt, wenn der Stress auslösende Faktor nicht verschwindet.
Chronischer Stress Folgen eines solchendauerhaften Stresses kommen durch eine überhöhte Cortisolproduktion zustande. Körpereigenes Cortisol hemmt die Entzündungsbereitschaft des Abwehrsystems.
Folgt keine Phase der Erholung , sondern besteht chronischer Stress über lange Zeit, führt die massive Cortisolausschüttung zu einer permanenten Unterdrückung von Entzündungsmediatoren. Das führt dazu, dass das Abwehrsystem auf krankmachende Keime nicht mehr angemessen in vollem Umfang reagieren kann.
Vermutet und diskutiert wird auch, dass durch chronischen Stress Autoimmunerkrankungen wie RA entstehen können (wobei auch erbliche Dispositionen eine Rolle spielen). AL
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Rheumatoide Arthritis seit 10 Jahren, aber durch Fehldiagnosen und eigene Ignoranz (!) RA-Diagnose erst 2004; seit dieser Zeit Basismedikation mit tgl. 4 x Azulfidine und 1 x wöchentlich MTX. Z. Zt. ist jede Medikation wegen starker Nebenwirkungen abgesetzt.
Homo homini lupus, aber trotzdem: Carpe diem!
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 04:02
Zitat:
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 04:19
Liebe Gäste und neue Mitglieder, die Ihr über den Link von Lilly in Rheuma-Online.de hierher gefunden habt.
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 12:51
Hallo Gemeinde,
ich tu mich grad ein wenig schwer, den Widerspruch in den Aussagen zu finden:
Das psychische Belastungen einen Schub auslösen können, weiß ich aus eigener Erfahrung.
Auf der anderen Seite heißt es in der Studie (ich hab mal versucht, ein wenig mehr als bei r-o zu finden) tatsächlich nur, daß der - sicher extreme - Stress keine cP auslöst.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß ein Megaschub sicher die Folge solcher Belastungen ist, und das wird in der (ja auch recht kleinen Studie) nicht verneint.
Von daher mag das, was bei r-o steht, zu Mißinterpretationen führen, widerspricht aber nicht der (meiner) "allgemeinen Lebenserfahrung", daß Stress und eine existierende cP keine gute Mischung sind.
ich denke, daß Du mit Deiner Interpretation dieses Satzes richtig liegst ... Du kannst das Wort "auch" hier durch das Wort "selbst" ersetzen oder durch "nicht einmal" ...
Ich denke, das Mißverständnis liegt früher: es macht - zumindest in meinen Augen - schon einen Unterschied, ob etwas eine PA (cP) auslöst, oder einen RA-(cP-) Schub, denn bei letzterem hat man (jo, ich auch) vorher schonmal zur Unzeit "hier" gerufen ...
Ich verstehe dieses Abstract auch dahingehend, das selbst extremste psychische Belastungen keine RA auslösen - und habe bisher weder aus eigenem Erleben noch aus Gesprächen mit anderen Betroffenen eine derartige Vermutung gehört.
Der Ansatz zu dieser Studie scheint im Gegenteil vielleicht sogar der Gewesen zu sein, daß, aus der Erfahrung heraus, daß Schübe durch Stress ausgelöst werden können, man hierin einen potentiellen Auslöser vermutet hat, dieser aber nicht bestätigt werden konnte.
Die Ursachen der RA liegen ja noch weitgehend im Dunklen, ich habe mal eine schwedische Studie zum Thema "Vibrationen und RA" überflogen, die sehr interessant klang, und sich mit meinem eigenen Erleben deckt. Vibrationen sind einfach nur Gift für meine Gelenke ...
Hi,
kommt ja gut in Gang die Diskussion, Grüße erst mal an "cP-Betroffener" Kerstin hat zu Recht auf die (mindestens) missverständliche Formulierung mit "auch" in der dänischen Studie hingeweisen - und die Ergänzung von "cP-Betroffener" ist ebenfalls ein Hinweis, der nützlich ist.
Ich will - ohne die User hier zu langweilen - kurz aus meiner persönlichen Situation Folgendes beitragen:
Ich bekam 1995 (nach einer Phase unendlichen Stresses durch behördliche Planungen, die mein Landanwesen vernichtet hätten und wertlos gemacht hätten) Herzrhythmusstörungen und - jetzt aufgepasst (!) - den sog. kreisrunden Haarausfall. Wusste erst gar nicht, was das war....und wurde ärztlich aufgeklärt, dass dies eine Autoimmunerkrnakung sei, die vor allem nach chronsichem Stress auftritt, entweder bleibt (Totalhaarausfall) oder wieder verschwindet. Diese Symptomatik hat übrigens nichts mit der genetisch bedingten typischen Glatzenbildung bei Männern zu tun.
Um es kurz zu machen: Dieser kreiserunde Haarausfall (Hinterkopf) verschwand nach einem Jahr (glücklicherweise), weil die Stressoren verschwanden (ich konnte mein Anwesen noch verkaufen...) Danach kaufte ich was Neues (und hatte wieder erheblichen Stress mit allem!) darauf ging`s aber los mit Gelenkproblemen...usw., spätere Diagnose: Rheumatoide Arthritis.
Das nur so zum Nachdenken - nicht mehr und nicht weniger; ich bin persönlich davon überzeugt, dass dieser chronsiche Stress (in Verbindung mit einer individuelen Disposition!) mit die heutigen Probleme beschert. Dänische Studien hin und her, das ist für mich wissenschaftliches Stückwerk und beweist noch gar nichts. Es gibt keine flächendeckenden Ursachenforschungen dazu - leider nicht (es wäre auch schwierig - und wer soll`s denn finanzieren?)
Bis dahin!
Eurer AL
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Rheumatoide Arthritis seit 10 Jahren, aber durch Fehldiagnosen und eigene Ignoranz (!) RA-Diagnose erst 2004; seit dieser Zeit Basismedikation mit tgl. 4 x Azulfidine und 1 x wöchentlich MTX. Z. Zt. ist jede Medikation wegen starker Nebenwirkungen abgesetzt.
Homo homini lupus, aber trotzdem: Carpe diem!
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 14:45
Hi Al,man man,ich wiederhole mich jetzt.Ich bin von Deiner Erfahrung überzeugt,es entspricht meinem Lebensweg.Bin gespannt,ob ich dieses noch öfter lesen werde.Ich arbeite gerade einen Text aus,der dem entgegenwirkt u.bei mir sehr gut angeschlagen hat.
Grüße an Dich Uli
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cP/Arthrose
Gast
Verfasst am: 23.10.2006, 15:31
Ich geb mal meinen Senf dazu:
Okay, das ist wirklich eine "gute" im Sinne von ehrliche/interessante Diskussion, die bißchen ans eingemachte geht.
Kurz zu mir: hatte - ich gebe es gerne zu - schon seit Pubertät psych. Probleme und fühlte mich auch des öfteren gemobbt und irgendwie "machtlos" in vielen Situationen.
Es gab auch gute Phasen, aber im ganzen kann ich sagen, dass ich so eine gewisse "Disposition" habe...
- Dann wurde ich 1999 arbeitslos
- 2002 zwängte man mich in eine Fortbildungsmaßnahme hinein. Und es passierte am ersten Tag (!) der Fortbildungsmaßnahme, dass meine Hand (rechts) dick anschwoll und schmerzhaft war. Es ging dabei um DTP / Web Publishing, also Computer Arbeit. Das war ich gewohnt, hatte im Jahre 2000 einen PC angeschafft. Aber die Umstände... ich wollte Online-Publishing lernen, nicht sowas langweiliges wie Print-Publishing. Fühlte mich von dem Leiter der Schule genötigt usw...
Noch Fragen? Bei mir kann ich es daher wirklich eindeutig auf den Dauerstress (durch Arbeitslosigket und finanzielle Probleme) vor Beginn der Fortbildungsmaßnahme und den zusätzlichen Stress mit dem Schulleiter ableiten.
Aber kleiner Faktor am Rande: 2 Monate vorher hatte ich ein Gartenbaupraktikum gemacht und hatte mich geschnitten und da kam Dreck in die Wunde. Da hatte ich schon mal Schmerzen/Rötung am Daumen. Antibiotika nach 3 Tagen schon abgesetzt, hätte ich nicht tun dürfen!!!
Vielleicht ist es ja eine Kombination aus allem.....
LG
Kerstin
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
Gast
Verfasst am: 24.10.2006, 11:58
chronischer Stress als Auslöser?
Was ist für wen Stress?
Ist wahrscheinlich auch eine Frage der Lebenseinstellung.
Ich zitiere Kerstin"Aber die Umstände... ich wollte Online-Publishing lernen, nicht sowas langweiliges wie Print-Publishing. Fühlte mich von dem Leiter der Schule genötigt usw... "
Das ist schon ein Beispiel für die Einstellung zu einer Sache.
Ich hätte mich in dieser Situation nicht "genötigt" gefühlt. Ich hätte halt das Beste daraus gemacht und die Interessanten Dinge für mich herausgefiltert, das Positive daran gesucht. So bin eben ich
Sister
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Gast
Verfasst am: 24.10.2006, 12:16
Hi Sister,
ich denke das Problem lag darin, dass ich mich "gezwungen" fühlte, obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon eigentlich was ganz anderes machen wollte.
Aber ich fühlte mich erpresst, da ich in meinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr so die Möglichkeit hatte, eine Fortbildung zu machen und der Leiter der Schule sagte sinngemäß "diese oder keine" - ich hätte darauf erwidern sollen, dass ich ja nicht sein Sklave bin und andere Pläne habe - also auf den Punkt gebracht: ich stand nicht für mich ein... und stand nicht hinter der Sache.
Das ist ja eine "Gefühlssache".
Das Resultat war dann auch, dass ich versucht habe, in einem völlig neuen Beruf Fuß zu fassen und gescheitert bin!
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.