Die biochemische Individualität Verfasst am: 28.10.2006, 17:27
Hallo erstmal,
da von außen der Eindruck entstanden ist, dass wir nur über die Schulmedizin herziehen, hier mal ein allgemeines Problem, was fast jeden
Betrifft ob NEM oder Medikamente.
Bei einem anderen Thread hatte mich Kerstin mal gefragt, was wohl die richtige Dosierung von B-Vitaminen wäre, also nicht die standard Infos der
DGE.
Die Antwort fällt jetzt allerdings etwas länger aus.
Wir wollen nun mal einige genetische Merkmale betrachten, wie etwa das
Gewicht der Leber im Verhältnis zum Gesamtgewicht des menschlichen Körpers, oder die Konzentration eines bestimmten Enzyms in den roten Blutzellen.
Man hat festgestellt, dass diese Merkmale, wenn man sie bei 100 Personen
untersucht, oft weit voneinander abweichen. Die Variationen entsprechen oft der glockenförmigen Standard-Wahrscheinlichkeitsfunktion. Es ist üblich zu sagen, dass die normalen Werte eines Merkmals an dem Bereich
liegen, in dem 95% von ihnen zu finden sind und das die restlichen 5% der
Werte, die an den äußersten Grenzen liegen, annormal seien.
Wenn wir jetzt mal annehmen, dass 500 Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden, dann bestünde nur die geringe Wahrscheinlichkeit von etwa 3%, dass eine Person in der ganzen Weltbevölkerung hinsichtlich aller 500 Merkmale normal wäre.
Man schätzt jedoch, dass ein Mensch über insgesamt 100000 Gene verfügt, deren jedes eine besondere Funktion übernimmt, wie etwa die Lenkung der Synthese eines Enzyms.
Und so kommen wir zu dem Ergebnis, dass kein Mensch (im Bereich von 95%) demnach normal ist...!!!
Eine Dosierung von Medikamenten, muß also ganz individuel erfolgen, was
bei den Unterschieden ganz bestimmt nicht einfach ist, um nicht zu sagen
nahezu unmöglich ist.
So muß jeder für sich selbst austesten, was gut für einen ist, oder nicht.
Der Dok kann nur den Äußeren Rahmen abbilden, die Arbeit im Detail kann nur im Dialog erfolgen mit dem Patienten.
Gruß Gerd
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Cp festgestellt 01/2006 Beschwerden schon länger,
3x6 Lachsölkapseln,2x1 Zink 50mg,2x2 Selen, 3x2 Vit.E,1x Chrom 200,2x2 Mariendistel,2x1 Multivitamin time-release,12-18 Gr.Vit.C über den Tag verteilt.Folsäure 1200qu,2 Kürbiskapsel
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Gast
Verfasst am: 28.10.2006, 17:41
Das ist interessant, könnte dies auch erklären, warum ich z B "empfindlich" auf Medikamente und Alkohol reagiere bzw. anders als andere Menschen. Nebenwirkungen der Mariendistel z B - bei mir Durchfall wenn ich 3x1 nehme. Dies ist auch übrigens in der Info zu Mariendistel bei der Verpackung angegeben.
Nein, wir ziehen nicht über die Schulmedizin her, das mögen unsere "Gegner" uns unterstellen.
Aber ich habe was gegen einseitige Information... und Polemisierung, egal von welcher Seite die kommt!
LG
Kerstin
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Wünsche Euch einen schönen Tag. Habe cP seit 05/2002, aber noch habe ich Hoffnung; zZt nehme ich 15 mg MTX/Woche; 2-3 Vektor-Lycopin/Tag; Folsäure 3x5mg/Woche, 2xVitamin E 400/Tag; 2xVit C+Zink Depot/Tag, 3x4 Hefetabl/Tg. 1xVit B Komplex, 2xLachsöl/Vit E/Selen; 1x Calcium/D3/K1,3x1 Mariendistel.
Gast
Verfasst am: 28.10.2006, 18:19
Hi Kerstin,
wenn du sicher bist, dass die Mariendistel an dem Dilemma schuld sind,
dann mußt du vielleicht doch auf 2 reduzieren, 1x morgens + 1x abends.
Meine Ernährung ist erheblich Eiweißreicher wie Deine und man kann wie meine Ausführung auch darlegen, nichts über einen Kamm scheren.
Vielleicht solltest du Eine Kapsel nach der größten Mahlzeit nehmen.
Mußt du halt selber ausprobieren, keiner kennt deinen Körper besser wie
du selbst.
Gruß Gerd
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Cp festgestellt 01/2006 Beschwerden schon länger,
3x6 Lachsölkapseln,2x1 Zink 50mg,2x2 Selen, 3x2 Vit.E,1x Chrom 200,2x2 Mariendistel,2x1 Multivitamin time-release,12-18 Gr.Vit.C über den Tag verteilt.Folsäure 1200qu,2 Kürbiskapsel